Doris

– gestromtes Bleistiftnäschen sucht –

Dorie wurde in Spanien auf 4 Jahre geschätzt. Wir denken jedoch, dass sie jünger ist, evtl. 2 Jahre (Zähne, Zustand der Gelenke und deren Beweglichkeit und ihr Verhalten). Sie ist knapp 64cm und um die 20kg.
Sie ist unsicher im Verhalten mit anderen Hunden und fordert am Anfang auch konsequent und auch mit Nachdruck ihre individuelle Distanz zum anderen Hund. Bis sie merkt, dass ihr niemand etwas tut und sie ihren Freiraum bekommt. Hektische Bewegungen anderer Hunde alarmieren sie und sie wehrt diese dann verbal ab.  Das Verhalten legt sich, wenn sie sich sicherer fühlt und merkt, dass ihr keiner etwas tut oder weg nimmt.
Sie zeigt im täglichen/häuslichen Umfeld bisher keine Ängste oder Berührungsängste. Aber man merkt ihr an, dass ihr die letzten Tage doch zugesetzt haben und sie viel Schlaf benötigt. Sie muss auch noch etwas an Gewicht zulegen was sicherlich auch für mehr seelisches Wohlbefinden beitragen wird.
Sie bleibt in Hunde-Gesellschaft problemlos allein, kennt Treppen und ist bisher stubenrein. Auch Autofahren ist kein Thema, da legt sie sich hin und wartet, bis sich die Türen wieder öffnen.
An der Leine läuft sie gut, braucht aber noch die „Routine“ was es bedeutet, Gassi zu gehen.
Doris hat mit Milly,  so interpretiere ich das, eher eine Zweckgemeinschaft gebildet, aber es sieht nicht so aus, als wäre sie zwingend auf Milly angewiesen. Man kann Milly problemlos von ihr trennen ohne das es sie irgendwie beunruhigt oder sie Milly sucht.
Futter ist für sie, als ehemaliger Straßenhund, eine sehr große Ressource, die sie auch verbal oder körperlich verteidigt und sie würde jeden anderen Hund (noch) von dessen Futter verdrängen wollen, daher wird sie und Milly noch getrennt von den anderen Hunden gefüttert. Mit Milly zusammen füttern ist kein Problem, sie tauschen sogar die Näpfe während dem Fressen.
Die Katzenzusammenführung haben wir noch nicht angefangen, da beide doch noch die vergangenen Tage verarbeiten müssen. Sie wurden nur mit Geruchsproben der Katze konfrontiert, was beide jedoch nicht sonderlich interessiert haben.
Der Jagdtrieb ist nicht zu unterschätzen. Wenn sich etwas in Entfernung bewegt, ist die „Jagd eröffnet“, da ist es erst mal egal ob es Autos in der Ferne, ein Vogel oder Radfahrer ist. Bleibt man stehen und lässt sie schauen, beruhigt sie sich auch gleich wieder.
Dorie hat in ihrem Leben gelernt, das es vorteilhaft ist, wenn man Zäune und Absperrungen überwinden kann. Ein Trenngitter mit 1m Höhe wird nicht als Hindernis angesehen und mal kurz drüber gesprungen. Ein Garten oder ein gesicherter Freilauf sollte daher hoch/gut eingezäunt sein, da sie bei entsprechendem Reiz diesen zu überwinden versucht.
Fremdhund Begegnungen sind bisher kein Problem, sie schaut mal, aber ist nicht sonderlich am anderen Hund interessiert.
Für Dorie wäre ein Einzelplatz vorstellbar, da sie unglaublich Menschenbezogen und verschmust ist und am liebsten immer mit dabei und vorne dran ist. Als Einzelhund oder mit max. 1 (vielleicht sogar am besten mit einem Rüden) würde sie sich bestimmt zu einem Traumhund entfalten. Sie hat das Potential dazu.
Eine weitere, ausführlichere Beschreibung bzw. ggf. eine korrigierte Beschreibung folgt, wenn sie sich etwas eingelebt hat.
Sollten Sie Interesse an Doris haben schreiben sie uns Email: Bruni Schuster galgolinos@t-online oder Pflegemama Michaela Müller : Email: michaela@mueller72.de

 

 

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